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Indianische Kräuter

Cashwe-Nuss- oder Anacardium occidentale

Die Cashhew-Nuß stammt aus Brasilien und wurde vor der Ankunft der Europäer von verschiedenen Indianerstämmen kultiviert. Man braute aus dem frischen, zerriebenen und im Wasser aufgeschwemmten Fruchtstiel ein berauschendes Bier, das rituell und medizinisch genutzt wurde. Es gibt in diesem Land einen Baum, der sehr hoch wächst, so wie bei uns die Ebereschen. Er trägt die Frucht die Akaju genannt  wird. Sie ist etwa so groß wie ein Hühnerei. Wenn sie reif ist, ist sie noch gelber wie eine Quitte. Sie schmeckt gut. Ihr Saft ist säuerlich, aber ein angenehmer Geschmack im Munde. Wenn es einem heiß ist kann man kein angenehmeres Getränk trinken. Wir können die Frucht nur dann bekommen wenn Affen sich gütlich an ihr tun, dabei kommen sie in großen Mengen von den Bäumen. Diese Frucht ist in Wirklichkeit, der verdickte Fruchstiel, daran hängt die echte Frucht. Die Nuß.Sie hat in der Fruchtschale ein ätzendes Öl das sich beim rösten verflüchtigt.

Die Indianer essen die Früchte und die gröstenden Nüsse zur Ergänzung ihrer Nahrung und als erfrischende, stärkende Medizin.

Die Rinde oder die Blätter werden abgekocht und zur Medizin nach einer Entbindung, bei  Magengeschmerzen,  Halskratzen, und als Toniukum getrunken.

Man kann die Rinde mit Pflaumenrinde und Zucker kochen, dann wird sie bei Erkältungen und Asthma angewandt.

Das ätzende Öl wird auf Warzen aufgetragen und innerlich als Wurmmittel verwendet.

Man verwendet Cashew auch als Augentropfen, dazu nimmt man die Rinde des Cashew  Baumens und etwas Rinde vom Guayavabaum, vom Pflaumenbaum und vom marangabaum, Hibiskusblküten und etwas Alaun, geben alles für eine Stunde ins Weihwasser, seien dann ab, und benutzen die Tropfen dreimal am Tag..

Pharmakolkologie und Anwendung:

Die Cashew-Nuss enthält Eiweis, Fett, Kohlenhydrate, Mineralsalze (Kalzium, Eisen, Phosphor), Vitamine (Karotin,Thiamin), Riboflavin, Nicain, Vitamin C),

die Fruchtschale ein schwarzes Öl bestehen aus Anakardsäureund Kardol, das medizinisch sehr wertvoll ist. Die Nüsse besitzen einen sehr hohen Nährwertund sind dadurch sehr kräftigend, eine Wohltuende Wirkung auf Gehirn und Nerven, bei Depresionen, sie sind sehr magenfreundlich und können bei Gastritis und Sodbrennen lindernd sein.

Da es bei uns niemals möglich ist frische Früchte zu verwerten, da es sie bei uns nicht gibt, können wir sie wie medizinsch Vorgeschlagen auch nicht verwenden.

Doch Cashew-Nüsse erhalten sie im Naturkostladen und in jedem Reformhaus , ein kleines Eimerchen ungefähr zwischen 6,00 und 7,00 Euro, 450 g.

Die Cashew-Nuss stellt eine große Bereicherung dar.

 

Avokado natürlich schön

Sich gesund zu ernähren ist auch für die Schönheit wichtig, sehr wertvoll!

Hülsenfrüchte und Milch festigen die Nägel zum Beispiel, sie enthalten besonders viel Kalizium, das gilt als natürlicher Nagelhärter.

Avokados helfen strapaziertem Haar: Lecithin ist ihr Geheimnis. 1/2 Avocado mit einem Teelöffel Sonnenblumenölverrühren ins feuchte Haar kneten, nach 15 Minuten ausspülen 

 

 

Diplom der Naturheilkunde & Beifuß,

                                                    

         Beifuss-Gewächse zum pflücken.
nach der Sonnenwende - als zum Johannistag, kann man sie nehmen als Gemüse oder Gewürz. Es ist sehr bekömmlich zum abnehmen, da der Bitterstoff die Magensäureproduktion stark anregt und die Darmflora positiv beeinflusst.

Wenn die Blüten aufgehen, ist Schluss mit Gemüse. Dann wird der Beifuss Bitter - wobei er noch als Räucherwerk benutzt werden kann.

Das Räuchern mit dem Beifuss hat in Europa eine lange Tradition. Es wird gerne mit der Wachholder zusammen gegen negative Energien benutzt. Aus meiner Sicht gibt es nichts stärkeres als Beifuss mit Wachholder zum Räuchern.

Es gibt beim Beifuss verschiedene Arten


und noch eine Erklärung zur Artemisia

Der Beifuss - oder auch Artemisia - ist ein wunderbares Kraut, aber leider wie so vieles Verkannt. Es löst bei manchen Menschen Heuschnupfen aus - und so wird diese Pflanze immer mehr einfach ausgerissen und verbrannt. Dabei sollte man diese Pflanze unbedingt schützen - hat sie doch so viele gute Eigenschaften.

 

Indianische Heilpflanzen im Kreis des Lebendigen

Die Indianer beten nicht nur die vier Elemente an

Wasser, Erde, Feuer,  Luft

 

sondern auch die Tiere und Früchte

 

Sie bedankten sich bei den Bergen um ihrer Hoheit willen, sie schenken ihnen die Ehre, da die Flüsse von ihnen herabströmen und die Wiesen bewässern. Sie nannten die Erde Mutter Gaya, da sie alles Leben erneuert, transformiert und sie mit Nahrung versorgt.

Den Großen Geist, Vater Sonne, er schenkt ihnen Energie und Wärme, die Verbindung zwischen Licht und Mutter Gaya. Dem Feuer erwiesen sie die göttliche Ehre, da sie es wärmt und die Nahrung darauf gekocht werden kann.

Der Luft die sie reinigt, die ihr Atem ist.

 

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Kommt in das Land der außergewöhnlichen Pflanzen (Gewürze), erfahren sie, was sie mit ihnen machen, zu was sie verwendbar sind. Sie werden helfen euer Immunsystem zu stärken.

 

  Im Mittelalter gab man den Orientalischen Gewürzen die Note der allgemeinen Hochstimmung, in der richtigen Menge dosiert konnten sie berauschend wirken. Stimulierend für gute Laune. Zu diesen Gewürzen zählten: Muskatnuss, Pfeffer, Zimt Ingwer, Safran, Nelken, Kümmel, grüner Ingwer, Macis und Kapern.

 

Tauchen sie in das Paradies des Gartens Eden.

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Tipp

 

Avocado

Persea americana

 

Eine vielseitigverwendbare Frucht.

 

Das Fruchtfleisch der Avocado ist reich an Fett(16,4%), sie enthält die Vitamine: A, B1, B2, C und E.

 

Zum Beispiel: Die Frucht wirkt lindernd bei übersäuertem Magen, Magengeschwüren und Menstruationsproblemen. Gegessen oder äußerlich aufgetragen hat das Fruchtfleisch eine kosmetische Wirkung. Es macht die Haut weich und hält sie feucht. Man bekommt diese Frucht in den Supermärkten. Einen Avocadobaum kann man leicht als Zimmerpflanze halten.

 

 

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Ursache – Wirkung

 

Das homöopathische Prinzip

 

Die Homöopathie verdankt ihren Ursprung einer indianischen Heilpflanze, dem Chinarindenbaum (chincona pupescens). Samuel Hahnemann (1755-1843) der neuen Heilmethode und Theorie, entdeckte bei seinen Experimenten mit Chinarindentee die Regel:

 Similis similibus

„ Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt“.

 

Dieses homöopathische Prinzip war jedoch schon lange bei den Indianervölkern bekannt.

 

Ein Auszug aus dem Buch „Indianischen Heilkräuter“

 

Indianische Medizin

In Mexiko sind bis heute rund 30.000 verschiedene Pflanzenarten wissenschaftlich erfaßt wurden, eine wesentlich größere Anzahl als es in Europa sind. Und es werden immer noch neue entdeckt. Etwa 5000 Pflanzen soll es nach Angaben von mexikanischen Fachleuten geben, die eine heilende Wirkung besitzen.

Die Maya kannten auch ohne die moderne Technik schon vor Jahrhunderten die erstaunliche Wirkung der Heilpflanzen. Wenn darüber schriftliche Überlieferungen existiert haben, dann sind sie durch das Feuer von 1556, welches Diego De Landa im Kloster Mani und an anderen Orten legen ließ, vernichtet wurden. Nur vier aller Maya-Bücher, die sogenannten Codices, entgingen dem Feuer. Eines davon befindet sich in Dresden. In diesen Codice gibt es Indizien für ein detailliertes Heilwissen der Maya. Der Wahnsinn, der mit der Vernichtung angerichtet wurden war, erkannte man schon im 16. Jahrhundert, weshalb man De Landa anklagte. Er wurde nach Spanien zurückbeortert. In der Zeit, wo er auf seinen Prozeß wartete, erkannte er, welch wertvolles Wissen er vernichten lassen hatte. Er schrieb zu seiner Verteidigung einen Bericht. Dieser blieb über Jahrhunderte verschollen. In Madrid fand man 1862 eine Abschrift wieder. In ihr finden sich zwar Aufzeichnungen über das Heilwissen der Maya, aber die Pflanzen sind jedoch wissenschaftlich nicht korrekt gezeichnet wurden, was in anderen Regionen Mexikos von Mönchen wesentlich besser gemacht wurden war - sehr genaue farbige Pflanzendarstellungen, um das Wissen der indianischen Völker zu bewahren.

Heute sind Forscher dabei, dass verlorene Wissen der Maya wieder zu rekonstruieren. Über 900 Heilpflanzen sind auf ihre Inhaltsstoffe hin bis jetzt untersucht wurden. Dabei konnten zahlreiche Wirkstoffe im Labor isoliert werden. Das Ergebnis brachte es an den Tag, dass viele der getesteten Pflanzen Wirkstoffe enthalten, die tatsächlich die erwartete Wirkung hervorrufen, womit bewiesen ist, dass die Heilkraft vieler Pflanzen, die die Maya-Ärzte verwendeten, selbst wissenschaftlichen Untersuchungen standhalten. Nach und nach werden alle Pflanzen analysiert, doch dies wird noch einige Jahre dauern bis alle auf ihre Wirkstoffe hin ausgewertet sind. Danach folgt ein langer Weg bis aus den Erkenntnissen einmal ein Medikament entsteht, dass allen zur Verfügung stehen wird. Viele in der Pharmazie hergestellten Tinkturen und Pillen sind zu teuer, weshalb auch heute noch regelmäßig bei Leiden aller Art ein Heilkundiger aufgesucht wird. Jeder dieser Heiler hat seine eigenen Behandlungsmethoden. Einige verwenden magische Beschwörungsformeln bei der Herstellung und Anwendung ihrer Mixturen, andere nutzen ihren Hausgarten als kostengünstige Apotheke.

Die Wirkung zahlreicher Heilpflanzen kannten nicht nur die Maya, sondern auch andere frühe Kulturen in Mittelamerika, so auch die Azteken. Wie wurden die Arzneipflanzen von den Maya und anderer Völker angewendet? Das ist die wesentlichste Frage vieler weiterer Fragen, die Forscher zu beantworten haben. Derzeit gibt das verschollene Heilwissen der Maya zahlreiche Rätsel auf.

Die Schriftzeichen der Maya, die sogenannten Mayaglyphen, sind in den letzten Jahren entziffern wurden. Damit ist ein entscheidender Weg in der Maya-Forschung gelungen. Zahlreiche Mayaglyphen wurden somit entschlüsselt, jedoch die wertvollen Bücher der Maya sind mit ihrer Vernichtung durch die spanischen Eroberern für immer verloren.

Hier nun einige Pflanzen, die die Maya-Ärzte zum Heilen von Leiden verwendeten:

Agave (Agave americana, Agave spp.): Die Maya verwendeten einen gepreßten und gekochten Blättersaft bei Hautschürfungen und Hautrissen zwischen den Zehen und bei allen Arten von Pilzerkrankungen.

Aloe (Aloe barbadensis syn. Aloe vera): Der Stengelsaft dient den Maya bei Kopfschmerzen, bei Hautneutralgie, bei Husten und Verstopfung. Sie nannten die Pflanze hunpets'k'in kih = Agave der Sonnenmaß-Echse.

Avocado (Persea americana): Die Avocado-Blätter wurden bei Fieber unter die Füße gebunden und bei Husten wurde ein Tee mit Zucker gekocht.

Damaina (Turnera diffusa var. aphrodisiaca): Damaina heißt auf Maya misib kok (Asthma-Besen) und wurde als Tee bei Asthma und Bronchitis getrunken.

Guajakholz (Guajacum sanctum, Guajacum officinale): Ein gesüßter Blütendekokt wurde gegen Husten und Tuberkulose getrunken, ein Rindendekokt als Abführmittel, ein Blätterdekokt als universelles Gegenmittel und das Harz war Heilmittel bei Tripper.

Kermesbeere (Phytolacca icosandra, Phytolacca americana): Die Maya nannten die Pflanze xtel-koox und verwendeten sie gegen Windpocken und als Reinigungsmittel.

Mais (Zea mays): Die Maya benutzten den Mais als Diät bei allen Erkrankungen, weil die Pflanze die Lebenskraft stärke, den Körper lebendig mache und die Krankheit aus dem Körper weiche.

Ololiuqui (Turbina corymbosa): Die Maya nannten die Pflanze xtabentum = wörtlich: Edelsteinkordel und benutzten sie zur Wahrsagerei, da die Pflanze eine Art Trance auslöste, und als Medizin.

Papaya (Carica papaya): Die Früchte ißt man, um die Verdauung und die Gallenblase anzuregen.

Passionsblume (Passsiflora incarnata): Die Maya kannten die nervenberuhigenden, stärkenden und entkrampfenden Eigenschaften der Pflanze.

Perubalsam (Myroxylon balsamum var. pereira): Die Maya verwendeten fast alle Teile des Baumes zu medizinischen Zwecken. Die Wurzeldekokt halfen gegen Hämorrhoiden, ein Blätterdekokt zur Reinigung der Nieren und Blase, die Früchte werden gekocht und getrunken nach der Niederkunft, die Rinde dient als Deodorant unter die Achselhöhle.

Pfeilwurz (Maranta arundinacea): Der Pfeilwurz diente den Maya bei Hautkrankheiten, welche die Maya in ihrer Sprache mit kak bezeichneten.

Sarsaparille (Smilax rigelii): Die Maya verwendeten die Pflanze zur Reinigung des Blutes und um das Rheuma aus dem Fleisch zu reiben.

Tomate (Lycopersicon spp.): Die Tomate verwendeten die Maya gegen entzündete Hämorrhoiden.

Traubenkraut ([Mexikanisches] Chenopodium ambrosioides): Die Maya verwendeten die Pflanze als Gewürz bei schwarzen Bohnen, für Fischgerichte und Tomatenspeisen, um Wurmbefall vorzubeugen.

Vanille (Vanilla planifolia): Die Maya trinken einen Tee bei sexueller Erschöpfung oder Impotenz, aber auch bei Blut im Stuhl oder beim Blut spuken.

Verfasser Unbekannt

 

 

Aktualisiert (Sonntag, den 25. Oktober 2009 um 20:00 Uhr)