Ich machte eine schamanische Reise für mich in die Zukunft um zu wissen wie ich im "Jetzt" weiter gehe, der Kolibri war die Antwort denn er begegnete mir auf dem Flug Richtung Süden

ein Teil des Auszugs der Deutung im Indianischen Kolibri-Ethos

Suchen ist Offenheit für mehr,
ist ein Sich-Aufmachen aus der Unmündigkeit, der Engstirnigkeit, der Dummheit, der Gefühllosigkeit und der Ziellosigkeit,
ist ein auf dem Weg sein, miteinander und füreinander.

Suchen heißt zuerst sich zu entschränken, sich zu befreien, um auf zu brechen und seine Sinne zu schärfen für den Weg.

Dann braucht das Suchen Ahnungen, Träume, klare, noch oder immer wieder unklare Ziele, Hoffnungen, Wünsche, ….
Irgendetwas braucht es, um einen Weg daran festzumachen und eine Richtung zum Loslaufen zu bekommen.

Nachdem man sich die Freiheit zu suchen erkämpft hat,
geht es darum sich die Freiheit zu verschaffen, seine Ziele selbst zu bestimmen.

Das Suchen kann nur vielfältig sein, weil die Liebe vielfältig ist, vielfältig auch wir in unseren Motiven und Wegen.

Suchen und der Austausch über das Gefundene ist der Grundprozess der Menschen.
Darin ist ihre Freiheit und Lebendigkeit begründet.

Die Liebe braucht unbedingt das Sich-Öffnen und Offen-Sein,
die Bereitschaft sich anrühren, sich verzaubern, sich vertiefen zu lassen,
die Freiheit, Bereitschaft und Fähigkeit zu tieferer Erkenntnis und umfassendem Bewusstsein.
Die Liebe braucht das Suchen!!

An sich ist dieses Suchen und Fragen, dieses Sich-Öffnen und Offen-Sein eine Grundstruktur aller Menschen. Vielfältig wird sie jedoch beschränkt durch religiöse, wirtschaftliche, politische und viele andere Mauern. Ohne Sicherheit ist es unmöglich oder sehr gefährlich sich zu öffnen und frei zu suchen. Viele Weltanschauungen oder politische Systeme erlauben kein Hinterfragen oder verhindern es mit subtilen Mitteln.

Zum Suchen braucht man Zeit, viel Zeit. Man findet nicht sofort und alles gleich.

Wie oft und wie lange muss man sich in etwas hineindenken:
Zuerst nach Fragen ringen und dann nach Antworten,
bis man plötzlich eine Ebene tiefer kommt
und die Welt ganz anders vorfindet und neue Fragen stellt.

Die Suche nach Liebe beginnt mit dem Sich-Öffnen für das Schöne, das Besondere, das Freundliche, die Harmonie, das Netz, den anderen und das Leben selbst.

Suche nach Liebe heißt sich zu befreien von einengenden Antworten und falsch gestellten Fragen, die einer Antwort nicht wert sind, heißt ehrlich und sinnvoll suchen!

Suche nach Liebe ist eine Suche nach tiefen, besonderen Begegnungen mit allem in mir und um mich herum.

Es ist ein sich gegenseitig Fragen stellen und sich gegenseitig öffnen, denn nichts hilft uns mehr, Liebe zu suchen und zu finden als das Miteinander.

Man kann vieles finden, ständig finden! Die Kunst ist, es zu vertiefen, bevor es wieder in der Vergangenheit entschwindet, ihm zuvor noch einen Samen für eine bessere Welt zu entlocken, oder einen Tropfen energiereichen Nektars, den Kolibris so dringend und ständig brauchen.

Leitlinien für die Suche der Liebe sind die Grundformen der Liebe und das Leben selbst. Dadurch wird das Fragen und die Suche nach der Liebe auf den ersten Blick verschoben und durch viele neue Fragen ersetzt: Was ist Vertrauen? Was Verstehen, Demut, Barmherzigkeit,…?
Was braucht, was fördert mein Leben und das meiner Mitlebewesen?
(Diese Fragen sind konkreter und überschaubarer als das große Wort Liebe. Zu diesen Fragen erarbeiten wir weitere Impulse und weitere Auslegungen.)

Grundthemen der ersten Regel: Offenheit, Freiheit, Individualität, aber auch Motivation, Selbstkritik und Selbstverantwortung