Start Indianische Kräuter Kartoffel unsere Medizin Sonanum Tuberosum

Kartoffel unsere Medizin Sonanum Tuberosum

 

 

Die Kartoffel ist ein uraltes indianisches Kulturgewächs. In den Anden wird sie bevorzugt als Nahrungsmittel und Medizin genutzt. Die rohen Kartoffelscheiben werden bei Kopfschmerzen auf die Stirn gelegt und die Schläfen. In Peru legt man sie auch auf die Verbrennungen und rheumatischen Flächen.

 

Kartoffelbereitungen, Z.B. Kartoffelwasser (ein Dekot aus den Knollen) soll auch bei Höhenerkrankungen helfen, bei denen man in den Anden allzu oft befallen wird.

Die Indianer benutzen auch das giftige Kraut der Kartoffel, eine Blätterabkochung soll bei chronischer Bronchitis und Rheuma getrunken werden. Die frischen Blätter werden auch bei Hämorriden aufgelegt, ein Blütentee gilt als Heilmittel bei Brustbeschwerden.

Als die Kartoffel um 1550 nach Europa eingeführt wurde, hörte man von ihr zunächst als Zauber und Heilmittel, bei Impotenz und Frigidität, die durch bösen Zauber oder Hexerei verursacht wurde.

Es sind frische gegarte Kartoffeln mit Schale gegessen worden. Roher Kartoffelsaft gilt als Heilmittel bei Sodbrennen.

Weiterhin verwendet man äußerlich rohe Kartoffelscheiben bei Rheuma, Gicht Hexenschuss, Ischias, Verrenkungen, Magen-Darmkrämpfen, Schwellungen, Blutergüsse, Beulen und Nebenhöhlenkatharr. Und anderem….

In der Homöopathie wird die Kartoffelknolle gelegentlich bei Magenübersäuerung verwendet.

 

 
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