Thema räuchern und reinigen

Heute ist ein besonderer Tag, der Tag der unschuldigen Kinder. Heute können wir Dinge die in den letzen Rauhnächten nicht so gut gelaufen sind bereinigen.

Was hat dich belastet?
Was hat sich nicht gut angefühlt?
Schreibe es auf gehe in die Meditation sende und umhülle es mit dem violette nen Licht, der Flamme der Transformation, sende es hoch.

Schreibe das was du in diesem Jahr für dich bewegen willst, schreibe deine Vision auf und umhülle sie mit dem weissen Licht, danke und bitte darum. Dankbarkeit und Freude ist die Lösung alles Leides. In dieser Nacht finden viele Perchtläufe statt. Sie erreichen ihren Höhepunkt und viele Bräuche und Sitten werden ausgeführt.
Der 5 auf 6 Januar wird die Hollanacht genannt, die Nacht der Wunder.
Heute ein letztes mal begehrt die wilde Jagdt der Geistwesen auf bevor sich die Tore zur Anderswelt schließen.



Bräuche:

Hüte und Kopfbedeckungen werden geräuchert, es heisst die Konzentration bessert sich, Klarheit beginnt und Kopfschmerzen gehen weg.

Wasser um Mitternacht aus heilien Quellen geschöpft bringt Heilung und Segens licht

Der Dreikönigswind, ist ein heiliger Wind der Stube und das Haus segnet, darum macht man um Mitternacht alle Fenster und Türen auf.

Um Mitternacht sieht man die Dreiheiligkeit am Himmel.

Man geht nicht nach draußen da sich unheimliche Kräfte dort tummeln.
Und einiges mehr.

Perchtlauf:

symbolisiert den Kampf der Menschen mit den Elementen.
Orion das Sternbild hat seinen höchsten Punkt erreicht. Die wilde Jagdt mit dem Jäger und seinen Hunden beginnt.

Frau Perchta oder Berechte ist eine Sagengestalt die für das Neue Jahr Fruchtbarkeit bringt, sie zieht mit ihrem wilden Heer aus Fruchtbarkeitsgeistern über das Land.

Perath – Percht bedeutet strahlend – leuchtend – schön.

Über diesem strahlend schönen Licht trägt sie zwei Masken, eine mit wunderschönem Glück bringenden und die andere hässliche Angst einflößende Maske, die verdammte Seelen einfängt und ihnen eine Strafe zukommen lässt.

Die Perchten laufen mit Fackeln, Windlichtern, Peitschen und viel Krach um die dunklen Geister zu vertreiben

Es wird Quellwasser und Räucherwerk verteilt um das Leben auf der Erde wieder aufzuwecken.
Die wilden Geister wissen wen belohne ich, wen bestrafe ich.

Altes vergeht und neues beginnt.

Es ist eine Reise in das Unterbewusstsein, ein Schattenspiel mit unserem Gewissen mit dem wir konfrontiert werden.
Mit unseren Ängsten.
Die Seelen der Toten besuchen die Lebenden, sie können Leid und Unheil bringen, doch aber auch Heilung, Glück und Freude, so wie Erlösung. Je nach unserer Ausrichtung, was WIR säen!

Das, was wir gesät haben nimmt jetzt die Form an!