Frau Holle – Tag

Abschluss-Segen der Rauhnächte

Der 6 Januar präsentiert sich als Abschluss der Rauhnächte, die Kirche feiert den Tag, als die Erscheinung des Herrn.

Ein Gedenktag der heiligen drei Könige, Jesus Taufe im Jordan und die Hochzeit zu Kanaa, dort erwirkte er sein erstes Wunder.

In der Nacht um 24 Uhr auf den 6 Januar, ist ein neuer Abschnitt. Das Strahlen und Leuchten des neuen Lichts beendet den Tod und die Dunkelheit. Die Zeit der Dämonischen dunklen Gestalten, der wilden Jadt ist vorbei.
Frau Holle hat das Schicksal gewogen und bemessen. Jetzt zeigt sie uns ganz klar das es weitergeht und wie es weitergeht.

Fleißige die anderen viel gutes getan haben werden belohnt und Faule, Menschen die neidisch, missgünstig, habgierig und eigennützig sind sollen zur Umkehr bewegt uns gemahnt werden.

Die Sternsinger ziehen an diesem Tag durch die Lande und malen mit Kreide C+M+B an die Türen. Es soll Segen und Glück bringen. Die gesegnete Kreide wird zusammen mit Salz den Tieren zu fressen gegeben, auch ihnen wird das Kreuz aufgemalt. Das verheisst Schutz und sie sollen ihren Weg immer nach Hause finden. Die mit Kreide an die Tür geschriebenen Initialen sollen vor Unglück, Unwetter, Brand, Einbruch schützen.Wer beim Glockenläuten einen Holzpfahl aus der Erde zieht, kann Weissagungen für das kommende Jahr empfangen.
Und so gibt es noch einige Bräuche mehr.


Ich verabschiede mich von den Rauhnächten und wünsche euch viel Glück, Liebe und Gesundheit, im kommenden und allen Jahren danach!
Ruhe und Liebe im Gedenken an unsere Ahnen und die die nach uns kommen werden.

Mitakuyee Oasin

ist Lakota und bedeutet alle meine Verwandten, ich bin mit allem Verwandt.