Die Aufgabe der Schamanen ist uns durch die Gefahren des täglichen Lebens zu begleiten, so war es schon bei unseren Vorfahren. Sie hatten unter anderem bestimmte Rituale die bei der Jagd Glück und Erfolg bringen sollten, wo andere Methoden versagen.
Sie hatten diese wichtige Aufgabe, denn davon hing da Überleben ihres Volkes ab.
Der Schamane hat ein Feuer vor der Höhle entzündet, hier sendet er seine Vision im Gebet hoch durch den Rauch der Kräuter die er in die Steine im Feuer geworfen hat.
Er bittet um den Erfolg der Jagd damit sein Volk überleben kann. Die Krieger die zwei Tage später auf die Jagd gehen sitzen um das Feuer in einem engen Kreis und schlagen monoton mit der Hand auf den Boden und stimmen einen Gesang an. Der Rest der Männer, Frauen und Kinder sitzen in einem zweiten Kreis. Jetzt greift der Schamane zu seiner Trommel, steht auf und schlägt sie in einem monotonen Klang und stimmt in den Gesang ein. Er beginnt wie wild zu tanzen, er tanzt sich in die Ektase und geht in die Welt der Götter um für den Erfolg der Jagd zu bitten.
Der zweite Tag ist die magische Ebene, der zweite Teil des Jagdzaubers.
Der Schamane hat farbige Erden und Holzkohle vorbereitet, jetzt zieht er sich zurück und der magische Teil beginnt. Er begibt sich in die Anderswelt, er malt auf die Wände der Höhle wie die Jagd beginnt, dass Wasserloch wo sich die Tiere und die Jäger treffen. Wie die Jäger sie erlegen, er malt den Ist – Zustand, ein realistisches Bild des Ergebnisses. Er zeigt die Verbindung zwischen Jägern und Gejagten, zwischen Werden und Tod, wie es sich erfüllt, um das Überleben seines Volkes zu sichern.